Meine persönliche Evolution?!

Ich arbeite inzwischen seit ziemlich genau 10 Jahren bei der NovaTec. Als ich dazu gekommen bin, hatte ich keine 20 Kollegen, heute sind es über 200… Mir gefällt diese Entwicklung. Genauso wie die NovaTec habe auch ich mich verändert und entwickelt. Gestartet bin ich als Software Entwickler. Heute unterstütze ich Teams in agilen Projekten als Coach und Scrum Master. In dieser Rolle führe ich auch Mitarbeiterentwicklungsgespräche mit den Teammitgliedern, um sie bestmöglich bei ihrer Entwicklung in der NovaTec zu unterstützen.

Was macht mich in der NovaTec zufrieden und glücklich?

Am zufriedensten und glücklichsten bin ich, wenn die Leute rund um mich herum ebenfalls zufrieden und glücklich sind. Also habe ich mir die Frage gestellt, was wir in der NovaTec bereits machen, um die Kollegen “zufrieden(er) und glücklich(er)” zu machen. Eingefallen sind mir unter anderem die folgenden Dinge:

  • Weihnachtsgeschenk: Wenn ich daran denke muss ich noch heute über das Weihnachtsgeschenk grinsen, welches ich in einem meiner ersten NovaTec Jahre bekommen habe: ein blaues Massage Männchen (siehe Bild). Jeder Mitarbeiter erhält pro Jahr ein Weihnachtsgeschenk.
  • Weihnachtsfeier: Alle Mitarbeiter werden am Jahresende zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier eingeladen. Da kann es dann auch mal vorkommen, dass wir nach Küchenschluss mitten in der Nacht um 2 Uhr noch Pizza in das Restaurant liefern lassen… 😉
  • Sommerfest: Hier haben wir die Gelegenheit uns zusammen mit unseren Familien und Kollegen beim Grillen zu treffen und der Livemusik zu lauschen, bei der einer unserer Geschäftsführer auf der E-Gitarre spielt.
  • Getränke und Obst: Auf jedem Stockwerk können wir uns an kostenlosem Obst und Getränken bedienen.
  • Dienstfahrzeuge und Mobiltelefone: Die Dienstfahrzeuge können wir von 5 verschiedenen Herstellern mehr oder weniger frei konfiguriert wählen. Bei den Mobiltelefonen sind es zwei Hersteller.
  • Tischkicker: Für Entspannung und Spaß sorgt der Tischkicker, den wir in der Kantine haben.
  • … (Es gibt noch einiges mehr – aber darum geht es ja hier nicht wirklich.)

Wie könnte man die Mitarbeiter noch zufriedener machen?

Ich habe also bewusst in den Mitarbeiterentwicklungsgesprächen die Frage gestellt: “was könnten wir denn noch ändern um Dich zufriedener und glücklicher zu machen?”. Nach über 20 Gesprächen war ich wirklich überwältigt. Es gab so viele gute Ideen – aber was mache ich damit jetzt? Ich hatte die Möglichkeit konkret zu versuchen diese Ideen für meine Teams umzusetzen. Diesen Weg habe ich aber nicht gewählt. Warum? Weil sich damit zwar kurzfristig etwas verändert/verbessert aber nicht kontinuierlich. Und außerdem nur begrenzt für meine Teams und nicht für die gesamte NovaTec.

Entschieden habe ich mich dann für einen Austausch mit den anderen agilen Coaches, die diese Frage (glücklicher und zufriedener) dann ebenfalls in ihren Teams gestellt haben. Und auch da war das Feedback enorm. Bewaffnet mit diesem Feedback sowie der Idee für ein “Verbesserungssystem” sind wir dann zu unserer Geschäftsführung und haben nach kurzer Zeit das “Go” bekommen. Zusammen mit dem “Go” gab es auch ein extra eingerichtetes Budget über das die Mitarbeiter verfügen können um Verbesserungsvorschläge umzusetzen. Das “Verbesserungssystem” haben wir SMILE getauft – mit der Hoffnung, dass der Name zum Programm wird. Mit SMILE ist es jetzt jedem Mitarbeiter jederzeit möglich Verbesserungsvorschläge einzureichen. Diese stehen dann allen anderen Kollegen transparent zur Verfügung und es kann darüber abgestimmt werden. Wenn genügend Kollegen für einen Verbesserungsvorschlag stimmen, wird dieser umgesetzt. Doch was sind das für Verbesserungsvorschläge, die direkt von den Kollegen kommen und Anklang finden? Hier ein kleiner Auszug der zahlreichen Vorschläge:

  • Was: Wir haben keine gemütliche Rückzugsmöglichkeit: Es gibt keine Möglichkeit in der man etwas gemütlicher zusammensitzen und sich austauschen kann.
    Wie: Couch-Ecke in der Kantine: Wir haben jetzt eine gemütliche Couch in der Kantine stehen, in die man sich für kurze Gespräche mit Kollegen zurückziehen kann.
  • Was: Der Kaffee schmeckt uns nicht: Ja wir haben zwar kostenlosen Kaffee was auch super ist, aber der schmeckt nicht so wie er schmecken könnte.
    Wie: Kaffeebohnen: Wir haben nach einer Auswahlprozedur an der jeder Mitarbeiter teilnehmen (probieren) konnte, jetzt andere Kaffeebohnen in unseren Kaffeemaschinen.
  • Was: Uns ist im Sommer zu warm: Da wir noch keine klimatisierten Räume haben, wird es uns an ein paar Tagen im Sommer zu warm.
    Wie: Ventilatoren: Um den heißen Sommertagen etwas entgegen wirken zu können stehen jetzt knapp 50 Ventilatoren verteilt auf den Stockwerken und sorgen so für etwas zirkulierende Luft.
  • Was: Die Kabel unserer Mäuse stören: sowohl beim Arbeiten als auch beim Transport stört mich das Kabel an unseren Mäusen.
    Wie: Kabellose Mäuse: Jeder Mitarbeiter hat jetzt die Möglichkeit auf eine Funk-Maus umzusteigen.
  • Was: Um einem Rückenleiden vorzubeugen würde ich gerne manchmal stehen: Damit es nicht erst zu Rückenleiden kommt würde ich gerne beim Arbeiten an meinem Schreibtisch auch stehen können.
    Wie: Höhenverstellbare Schreibtische: Wir sind von nicht höhenverstellbaren Schreibtischen auf höhenverstellbare Schreibtische umgestiegen

Hat SMILE was gebracht? Gibt es Feedback der Mitarbeiter?

Ich bin mir sicher, dass wir mit SMILE dem Ziel stetig die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen ein gutes Stück näher gekommen sind. Ein Beleg dafür ist auch die positive Nennung von SMILE in den Mitarbeiterzufriedenheitsabfragen, Mitarbeitergesprächen, direktem Feedback (Zitat: “you did really nice things around this SMILE team, really nice!”) bzw. Plattformen wie Kununu (Beispiel). Ich freue mich auf die nächsten Verbesserungsvorschläge und zufriedenere Kollegen!

Lasst mir hier gerne einen Kommentar da, wenn ihr Fragen oder Anregungen habt. Oder erzählt mir einfach, ob und wie ihr dieses Thema bei euch im Unternehmen angeht bzw. welche Verbesserungen bei euch bereits umgesetzt wurden? Das würde mich brennend interessieren!

-Dirk

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